Mein Jahr mit Kasaar

Mein Jahr mit Kasaar

Wiebke Angelbeck blickt auf eine ereignisreiche und spannende Saison zurück.

Ihr treuer Kasaar hat allen Grund, auf sich und seine Leistung stolz zu sein.

Frau Angelbeck ist sich sicher, dass auch das „beste Pferdefutter der Welt“ wie sie die Kräuterwiese-Produkte bezeichet, ihren Beitrag dazu geleistet haben.

Da will SCHATZ nicht fehlen und gratuliert ganz herzlich.

Weiter so!

Nachdem wir den milden Winter recht gut durchgeritten waren und unsere Trainingsritte wie geplant absolviert hatten, starteten Kasaar und ich Mitte März auf einem 2 Tagesritt in Alt Jabel in die Distanzsaison 2015. Angeboten wurden 81 km am ersten und 42 km am zweiten Tag. Von vornherein war geplant, den ersten Tag am Start-/Zielort bei km 65 in der Wertung zu beenden und lieber am zweiten Tag noch mal die gesamten 42 km zu reiten. Das Wetter war recht wechselhaft, den Samstag war es regnerisch bei Temperaturen im Plusbereich, am Sonntagmorgen war es knacke kalt aber dafür mit herrlichem Sonnenschein. Den Ritt haben Kasaar und ich mit insgesamt 107 km auf einem tollen 11. Platz bei 28 Startern beendet.

Mitte April ging es dann zu einem weiteren 2-Tages-Ritt nach Neu Lübtheen. Hier lag der Fokus auf dem ersten Tag mit einer Streckenlänge von 84 km. Wir ritten die Gesamtstrecke und damit ist Kasaar jetzt ein echtes Langstreckenpferd (die lange Strecke beginnt bei 81 km) und am zweiten Tag beendeten wir vorzeitig nach 35 km am Start-/Zielort und ersparten uns die letzten 13 km. Mit den 119 km konnten wir den Ritt auf einem guten 7. Platz bei 24 Startern beenden.

Im Mai hatten wir dann mal wieder vermehrt an der Rittigkeit und Gymnastizierung gearbeitet und Mitte des Monats an einem Wochenend-Reitkurs teilgenommen. Ende Mai fuhren wir in die Berge nach Eisdorf, in die Nähe von Goslar. Hier startete Kasaar 2014 in seine Distanzkarriere über 61 km. Den 98-km-Ritt hatten wir nach 77 km und gut 2.000 Höhenmetern vorzeitig in der Wertung beendet. Damit hatte Kasaar seine Novice-Quali für internationale Distanzritte in der Tasche.

Nachdem alle Formalitäten und Lizenzen beantragt waren hatten wir im Juli an einem DOKR-Lehrgang mit Jack Begaud im Ausbildungszentrum in Luhmühlen teilgenommen. Hier stand neben der Theorie und der Pferdebeurteilung auch Dressurunterricht bei Vincent Herngreen und ein Galopptraining in der Gruppe auf dem Programm. Das Wochenende war sehr lehrreich und das Galopptraining eine sehr gute Vorbereitung auf unseren Start Anfang August beim CEI* über 80 km auf dem Gestüt in Neustadt Dosse. Da Kasaar und ich noch immer nicht die Schnellsten sind, waren wir nach ca. 10 km nach dem Start alleine unterwegs. Durch das Verreiten anderer Teilnehmer, und den nach uns Startenden, waren wir immer mal wieder in Gesellschaft und mussten nur die letzte Runde von 20 km ganz alleine gehen. Auch das hat Kasaar super gemeistert und durch eine, mir nicht verständlich, hohe Ausfallquote, haben wir den Ritt auf dem 2. Platz beendet. Ein guter Einstieg und damit ist Kasaar jetzt auch noch ein Sternchenpferd!

Mitte August haben wir an einem weiteren Wochenend-Reitkurs teilgenommen und arbeiteten u. a. neben der Verbesserung der Seitengängen in ganz kleinen Schritten am anpiaffieren. Das Wochenende darauf hatten wir unsere 2. Schöne-Ritte-Veranstaltung zu Hause in Stuck. Hier ließ ich unsere Freundin, Juliane Bauer mit Kasaar die 61 km als Trainingsritt und als Dankeschön für ihre Unterstützung starten. Die Beiden haben den Ritt auf einem tollen 4. Platz beendet.

Zum Abschluss der Saison sind wir dann erneut auf das Gestüt nach Neustadt Dosse gefahren, dieses Mal nicht für einen internationalen Ritt, sondern für einen Mehrtages-Tages Ritt. Die Gesamtstrecke, bei 3 Reittagen, betrug 180 km, das war uns für diese Saison noch zu viel, aber wir hatten die Möglichkeit die einzelnen Tagesetappen vorzeitig zu beenden. Den ersten Tag, den wir komplett alleine geritten waren, beendeten wir bei 17 Startern auf Platz 4 liegend nach 67 km in Uenze. Kasaar hatte über Nacht super gefressen und gesoffen und lief auch den 2. Tag komplett alleine bis ins Tagesziel nach Stuck bei km 70, immer noch auf Platz 4 liegend. Durch den doch recht vielen Asphalt auf den ersten 100 km, das komplette alleine laufen und Kasaars super Endspurt, als er wusste es geht nach Hause, habe wir uns gegen einen Start am 3. Tag entschieden. Damit haben wir zwar den 4. Platz verschenkt, aber den 13. Platz mit insgesamt 137 km gewonnen.

Die letzten beiden Streckenabschnitte waren die Krönung der gesamten Saison und haben einfach einen riesen Spaß gemacht!

Damit gehen wir mit einem tollen Gefühl schon fast in die wohl verdiente Winterpause. Kommendes Wochenende haben wir noch einen letzten Reitkurs dieses Jahr. Dort wollen wir neben der Cavalettiarbeit an meinen Sitz und Kasaars Gymnastizierung arbeiten und dann heißt es wirklich Winterpause.

Vielen DANK für das beste Pferdefutter der Welt, welches meine Pferde schon seit vielen Jahren fressen und ohne das diese Leistung nicht möglich wäre!

 

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